Grippeherd Karneval?

Die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch-Instituts meldet im Februar 2015 18.000 Grippefälle. Und damit sind nur die wirklich an Influenza erkrankten, nicht die Erkälteten gemeint, die allerdings ähnliche Symptome zeigen. Schnell ist die These formuliert, dass der Karneval an den zuletzt sprunghaft angestiegenen Zahlen Schuld ist – aber stimmt das überhaupt? Und bieten sich hier Möglichkeiten für die OTC-Kommunikation?

Händewaschen schützt

Ja, in der Karnevalszeit ist das Risiko, sich zu erkälten oder mit Grippeviren anzustecken besonders hoch. Dabei könnten die Verbraucher in beiden Fällen ihr Risiko minimieren. Und OTC-Hersteller mit den passenden Tipps punkten:

  • Überfüllte Räume, insbesondere Kneipen meiden und besser im Freien feiern. Dabei können OTC-Produkte sinnvolle „Vorbereiter“ sein, die das Immunsystem stärken helfen.
  • Hände häufiger waschen und zwar möglichst warm und mit Seife. Das muss die Haut nicht angreifen, schließlich gibt es hautfreundliche Produkte wie z.B. sebamed.
  • Warm halten und die Schleimhäute mit passenden OTC-Produkten stärken bzw. schützen.

Schade eigentlich, dass kaum OTC-Marken im Vorfeld der Karnevalssession mit lokal ausgesteuerten Kampagnen die Verbraucher für den Präventionsgedanken zu gewinnen versuchen. Dabei wären gerade in dieser Zeit das „latente Bedürfnis“ direkt unter den Kostümen zu finden.

Verfasst von Günter Lewald am