Influenza, Erkältung oder Heuschnupfen?

Kaum ebbt die Grippewelle in Deutschland ab, nimmt der Anteil an Menschen zu, die den ersten Sonnenschein des Frühling überschätzt und sich verkühlt haben. Oder kämpfen die gar nicht mit den Folgen einer Erkältung, sondern ersten allergischen Reaktionen? Kein Thema, die erste Diagnose lässt sich ja leicht über das Internet recherchieren – oder doch nicht?

Das Stichwort „Erkältung“ führt bei Google zu neun Millionen Treffern, „Influenza" sogar zu 50 Millionen. Und der Begriff „Heuschnupfen“ produziert immer noch 893.000 Hits. Wer soll da noch die richtigen Hinweise finden?

 

 

OTC-Marken könnten sich das Chaos zu Nutze machen. Viele tun dies nicht. Jedenfalls sind ihre Angebot an die Verbraucher nicht so leicht zu finden. Dabei sollten sie doch „Leuchttürme“ sein und die Komplexität der Realität – ja, auch der digitalen! – reduzieren. Doch egal wie viele Marketing- und Werbe-Manager über SEO, SEA oder SEM sprechen: Online erfahren die Verbraucher, die Patienten immer noch zu wenig Orientierung. Und fragen dann doch lieber die PTA oder den Hausarzt. Vielleicht auch ganz gut so?

Verfasst von Günter Lewald am